| Titel: | Acupuncture for the treatment of pain of osteoarthritic knees |
| Autoren: | Takeda W., Wessel J. |
| Bibliographie: | Arthritis Care and Research, 7(3), 1994, S. 118-122 |
| Behandelte Diagnose(n): | Gonarthritis |
| TCM-Therapie | AP |
| Art der Studie: | (quasi-)doppelblinde, randomisierte, kontrollierte Gruppenvergleichsstudie (oberflächliche Punktion i.S. einer Scheinakupunktur vs. echter Akupunktur) |
| Anzahl Patienten: | 40 |
| Biomathematische Qualität: | Hohe Studienpower, EBM-Level I |
| TCM-Differenzierung: | Keine, starre 5-Punkt-Kombination |
| Ergebnisse: | Keine Unterschiede zwischen den beiden Gruppen. In beiden Gruppen signifikante Verbesserungen im Schmerzniveau (-4,65 (Kontrolle) vs. 7,35(Verum))und in den WOMAC-Indeces (Schmerz: -1,49 vs. 5,33; Steifheit: -3,37 vs. -2,88, Funktion: -17,78 vs. 13,41), v.a. bei Männern. |
| Bemerkungen: | Ungleiche Verteilung der Osteoarthritis-Schweregrade, Gewicht und Alter zu Ungunsten der Echtakupunktur-Gruppe. Keine suffiziente TCM-Therapie mit zu wenig Nadeln und ausschließlicher Benutzung von Lokalpunkten. In der Verumakupunkturgruppe hatten zu wenig Patienten ein de-qi-Gefühl (15/20Patienten) und in der Placebogruppe zu viele (11/20 Patienten). Die verwendeten Placeboakupunkturpunkte entsprechen durchaus lokalen ashi-Punkten. Eigentlich gutes Studiendesign, v.a. mit dem verblindeten Untersucher. Dadurch kann eine Teil-Doppelverblindung erreicht werden. |